Bachelor-/Masterzeugnis und Vorabbescheinigungen

Ausstellung des Zeugnisses und der Urkunde: Bitte unterstützen Sie das HPL bei einer zügigen Zeugniserstellung, indem Sie das HPL unbedingt per Mail ( ) informieren, sobald Sie alle Leistungen Ihres Studiums erfolgreich abgeschlossen haben und alle Ergebnisse vorliegen. 
Das HPL kann Zeugnis, Urkunde und Vorabbescheinigungen (s.u.) erst dann ausstellen, wenn alle Ergebnisse von den Fächern in JOGUStINe eingetragen wurden und dem HPL beide unterschriebenen Gutachten über die bestandene BA/MA-Arbeit vorliegen
(Vorabmails der Prüfer/innen über das Bestehen von Prüfungen etc. reichen nicht aus).
Auch müssen die Praktika erfolgreich absolviert und auf der Plattform zertifiziert sein (die Eintragung in Jogustine ist nicht zwingend, diese nimmt das HPL bei einer Zeugniserstellung ggf. für den Einzelfall vor). 
Das gleiche Procedere gilt auch für Vorabbescheinigungen (siehe unten).

Sollten Sie zusätzliche freiwillige Leistungen beim ISSK-Fremdsprachenzentrum oder an einem Fach erbracht haben und sollen diese auf dem Transcript of Records (Anlage zum Zeugnis mit allen Leistungen)  ausgewiesen werden, beantragen Sie bitte beim ISSK oder dem jeweiligen Fach die Verbuchung dieser Leistungen unter "sonstige Leistungen".
Bitte beantragen Sie beim HPL die Ausstellung der Zeugnisunterlagen erst, wenn diese Leistungen vom ISSK/dem Fach entsprechend verbucht wurden.
Geschah dies schon im Rahmen der Erstellung einer Leistungsübersicht, muss die Verbuchung nicht nochmals beantragt werden.

Benötigen Sie die Zeugnisunterlagen zu einem bestimmten Zeitpunkt, z. B. das B.Ed.-Zeugnis am letzten Tag des ersten M.Ed.-Semesters oder das M.Ed.-Zeugnis für die Bewerbung zum Vorbereitungsdienst, beachten sie unbedingt bei der Planung der noch ausstehenden Prüfungen die laut Prüfungsordnungen vorgesehenen Korrekturfristen (z.B. BA-/MA-Arbeit sechs Wochen) und Zeugniserstellungsfristen (sechs Wochen). Bei BA-Arbeit und MA-Arbeit oder Hausarbeiten sind natürlich auch die Bearbeitungszeiten einzuplanen.

Beispiel: Das Bachelorzeugnis muss am 31.03. vorgelegt werden, die Bachelorarbeit ist die letzte zu erbringende Prüfung im B.Ed.-Studiengang. Bei Berücksichtigung aller Fristen (acht Wochen Bearbeitungszeit, sechs Wochen Korrektur- und sechs Wochen Zeugniserstellungsfrist) sollte die Arbeit Anfang November ausgelöst werden.

Zwar kann das Hochschulprüfungsamt eine Vorabbescheinigung ausgeben, aber auch diese ist nicht "auf Knopfdruck" erstellbar und nur unwesentlich schneller als ein Zeugnis fertig. Einen Rechtsanspruch auf eine solche Bescheinigung existiert nicht. Zudem verlangsamt die Erstellung zahlreicher Vorabbescheinigungen zunehmend die eigentliche Zeugniserstellung.
Eine Vorabbescheinigung kann nur erstellt werden, wenn alle Leistungen erbracht, korrigiert und bestanden wurden/alle Veranstaltungen abgeschlossen wurden und dem HPL alle Ergebnisse vorliegen. Es gelten also die gleichen Voraussetzungen wie für die Erstellung des Zeugnisses und der Urkunde (s. o.).

Beachten Sie die genannten Fristen nicht, haben Sie keinerlei Anspruch auf eine vorzeitige Ausstellung der Zeugnisunterlagen. Die Missachtung dieser Fristen macht es für das HPL unterdessen nahezu unmöglich, Dokumente vor Ablauf der genannten Fristen auszustellen.

Bei Nichtbeachtung der Fristen kann das HPL weder einer rechtzeitige Fertigstellung von Dokumenten zusagen noch Aussagen darüber treffen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit einer rechtzeitigen Fertigstellung ist.

Grundsätzlich stellt das HPL die Unterlagen schnellstmöglich aus. Mehrfachanfragen zur selben Sache verlangsamen den Erstellungsprozess der Dokumente insgesamt!

Gewichtung der B.Ed.- und der M.Ed.-Abschlussnote:

Bei der Anerkennung der Ersten Staatsexamensprüfung wird keine Verrechnung der B.Ed.- und M.Ed.-Abschlussnote vorgenommen! Die Verrechnung erfolgt erst im Rahmen der Lehramtsanwärter-Zulassung (Vierte Landesverordnung zur Änderung der Lehramtsanwärter-Zulassungsverordnung, Artikel 1, Abs. 5). Hier ist festgeschrieben, dass die Bachelor- und Masternoten im Verhältnis 1:1 zur Auswahlnote zusammengefasst werden. Die Verrechnung liegt nicht im Zuständigkeitsbereich der Universität. Diesbezügliche Fragen richten Sie daher bitte an die ADD Rheinland-Pfalz.

Informationen zum Bewerbungsverfahren des Vorbereitungsdienstes finden Sie hier.